Münchner Geheimtipps für Kinder und Junggebliebene

Training des Fussballvereins Bayern München

Ein Training beim Rekordmeister ist ein schönes Erlebnis für jeden passionierten Fußball-Fan der Bayern. Die Zuschauer können ihre Idole hautnah erleben, vielleicht das eine oder andere Autogramm ergattern oder sogar einen kurzen Plausch mit einem der Spieler halten. Aufgepasst: Die Trainingszeiten variieren bzw. ändern sich oft kurzfristig. Daher sollten sich die Fans vor ihrem Besuch unbedingt noch einmal versichern, ob das Training wie geplant stattfindet! Der „Paulaner Treff“ von Alfons Schuhbeck lädt dort zu einer Stärkung ein.

Wo: Säbener Straße im Stadtteil Harlaching. Für Anreise mit dem Auto stehen ausreichend Parkplätze zu Verfügung. Weitere Informationen zu Trainingsplan und weitere Termine


Eisbären-Talk im Tierpark Hellabrunn

Es sind die größten noch lebenden Landraubtiere und gehören zu den beliebtesten Tieren des Tierparks Hellabrunn: die imposanten Eisbären. Schließlich erreichen männliche Eisbären eine Kopf-Rumpf-Länge von über drei Metern und wiegen bis zu 800 Kilogramm. Beim Eisbären-Talk informieren die Tierpfleger über die Polartiere im Allgemeinen und die Hellabrunner Eisbären im Speziellen.

Wo: Die Fütterung findet ganzjährig täglich um 15.30 Uhr in der Eisbären-Anlage der Polarwelt von Tierpark Hellabrunn statt.


Hirsche füttern am Biergarten im Hirschgarten

 Unweit vom Nymphenburger Schloss im Westen Münchens erschließt sich eine schöne grüne Oase in der Groß und Klein dem städtischen Trubel entfliehen können. Im Schatten gewaltiger Maulbeerbäume können Kinder im Park und auf den Spielplätzen toben und Hirsche beobachten, während die Großen sich eine kühle Maß Bier im oder am Jägerhaus, einem der größten Biergärten Münchens genießen.

Schon im Sommer 1780 wurde der Oberstjägermeister Freiherr von Waldkirch von seinem Kurfürsten Carl Theodor beauftragt, auf dem ursprünglich 135 Tagwerk, also etwa 40 Hektar großen Areal, einen abgezäunten „Tiergarten" anzulegen. Die Chronik erzählt, dass der Garten zuvor der Aufzucht von Fasanen und dem Anbau von Hopfen für die kurfürstlichen Brauhäuser diente. Der große Bestand an Maulbeerbäumen sollte der Seidenraupen-Zucht dienen, um teure Importe unnötig zu machen. Das Unternehmen verschlang aber mehr Geld als es eintrug und so wurde er mit hundert Dam- und Edelhirschen besetzt, der schon Ende des 18. Jahrhunderts sich eines regen Besuches des Volkes erfreute.

 

Wo: Sie erreichen den Hirschgarten (80639 München, Hirschgarten 1) idealerweise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Buslinie 5 oder 151, Haltestelle Hirschgartenallee oder Romanplatz) oder über einen schönen Spaziergang durch den ganzen Park mit der S-Bahn (S-Bahnhof "Hirschgarten"). 


Tretbootfahren am Kleinhesseloher See

Am Kleinhesseloher See treffen sich junge Schwabinger Familien und mieten sich ein Boot und paddeln, rudern oder treten fleißig über den kleinen See. Groß(stadt)mütter und ihr Nachwuchs füttern die gierig schnatternden Enten und Gänse, und so manche Studentenclique lässt schon mal eine Vorlesung sausen, um im Biergarten des Seehauses ausgedehnte Brotzeit zu machen. Das Bootshaus mit Speisewirtschaft wurde ursprünglich schon 1882/83 von Gabriel von Seidl gebaut. Auch wenn der Biergarten immer voll ist – ein winziges Eck an einem Tisch mit anderen Gästen findet sich oft trotzdem, schließlich verfügt das Areal über 2.500 Sitzplätze. 

Wo: Den Kleinhesseloher See erreichen Sie über einen knapp 15 minütigen Spaziergang, wenn Sie idealerweise von der U-Bahn Haltestelle Münchner Freiheit über die Haimhauser Strasse gen Osten zum Englischen Garten laufen. Mit dem Pkw erreichen Sie den kostenpflichtigen Parkplatz des Seehauses über den Mittleren Ring (Isarring) an der Gyßlingstrasse.

 

Der Englische Garten hat seinen Namen vom Stil des englischen Landschaftsgarten, der die strengen Formen des barocken Gartenstils ablehnte. 1789 erteilte Kurfürst Karl Theodor den Auftrag, an der Isar einen öffentlichen Park anzulegen. Drei Jahre später wurde er als Volkspark für die damals rund 40.000 Münchener Bürger eröffnet. Ursprünglich gestaltet wurde er vom Briten Benjamin Thompson, dem späteren Reichsgrafen von Rumford, sowie dem Schwetzinger Hofgärtner Friedrich Ludwig von Sckell.


Ohne Pilotenschein: Im Cockpit eines Jets Platz nehmen

Das Deutsche Museum präsentiert in der Flugwerft Schleißheim über siebzig ausgestellte Flugzeuge und Hubschrauber aus allen Epochen und bietet einen Einblick in die Luftfahrtgeschichte - vom Lilienthal-Gleiter bis zum Eurofighter.  

Die Flugwerft Schleißheim ist ein Teilbereich vom Deutschen Museum in München und zeigt am Flugplatz Oberschleißheim in der historischen Werfthalle und ehemaligen Kommandantur eine Vielzahl spektakuläre Flugobjekte – meist auch zum Anfassen. Wo einst die Königlich-Bayerischen Fliegertruppen Stellung bezogen, bewundern Kinder und Eltern heute nostalgische Propeller- und Strahlflugzeuge, spektakuläre Segelflieger und Hängegleiter sowie beeindruckende Hubschrauber und Raketen. 

In der „Gläsernen Werkstatt“ vom Luftfahrtmuseum können die Besucher einen Blick hinter die Kulissen werfen und bei der Restauration von historischen Maschinen zusehen. Kinder und Eltern können jedoch in der Flugwerft Schleißheim selbst aktiv werden. Im „Fliegenden Zirkus“ können sie Modellflugzeuge steuern und den Pilotenschein machen. Hautnah erleben die Familien die Faszination Fliegen, etwa dann, wenn sie ins echte Cockpit steigen und Landeklappen setzen und den Höhenmesser einstellen. Besonders lustig für Kinder ist es, am Tretfahrrad Platz zu nehmen und mit eigener Kraft einen Propeller anzutreiben. 

Wo: Am besten erreichen Sie das Deutsche Museum Flugwerft Schließheim mit dem Pkw (Ferdinand-Schulz-Allee) in Oberschleißheim. oder die S-Bahn Linie S1, Richtung Freising/Flughafen (Haltestelle Oberschleißheim, 15 Minuten Fußweg) nehmen.


Wellenreiter mitten in der Stadt beobachten

Besucher der Altstadt, die über den Hofgarten neben der Staatskanzlei, das grüne Paradies betreten, sollten um das japanische Teehaus herumlaufen um hinter dem Haus der Kunst auf die Surfer der Eisbach-Welle zu treffen. Die künstliche Welle direkt hinter der Brücke am Bayerischen Landesmuseum wurde zum Zeitvertreib der US-amerikanischen Offiziere installiert als nebenan nach dem 2.Weltkrieg die Alliierten ihr Offizierskasino betrieben. Jetzt zeigen die Münchner Wellenreiter zu jeder Jahreszeit ihr Geschick im stets eiskalten Wasser.

Hier bietet es sich an, ein paar Schritte weiter im Englischen Garten auszuspannen. Die große grüne Oase ist wohl einer der beliebtsten Plätze Münchens. Schon mit den ersten Sonnenstrahlen ziehen die Jogger im morgendlichen Nebel ihre Runden. Hunde toben über die großen Rasenflächen, Slackliner und Frisbee-Freunde üben sich und Kinder verstecken sich vor ihren Eltern hinter den dicken, alten Bäumen. Erst später am Tag füllen sich dann die schönen Biergärten am Seehaus und am Chinesischen Turm. 

Wo: Den besten Blick hat man von der Eisbachbrücke der Prinzregentenstrasse direkt zwischen dem Haus der Kunst und dem Bayerischen Nationalmuseum.

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Wir begeistern mit Geschichten - nicht mit Zahlen. Umfangreiche Recherchen und eine sorgfältige individuelle Zusammenstellung unserer Themenführungen garantieren Ihnen einen bereichernden Einblick in Zusammenhänge von Kunst und Geschichte. Unsere Führer sind Akademiker vielfältiger Studienrichtungen und bilden sich kontinuierlich

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